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Das Leben auf Bali ist von der Hindu Dharma Religion geprägt der über 90% der Balinesen anhängen.Der altmalaische Glaube an die Kräfte der Natur, an die Beseeltheit der Umwelt und der Ahnenverehrung sind mit den später hinzugekommenen Glaubensformen, im besonderen dem Hinduismus und dem Mahayana Buddhismus zu einer harmonischen, auf der ganzen Welt einzigartigen Religion verschmolzen. Nach den Vorstellungen dieser Religion herrscht auf der Welt ein Gleichgewicht zwischen Gut und Böse, hell und dunkel, Tag und Nacht, Himmel und Erde, Sonne und Mond sowie zwischen Göttern und Dämonen. Den entgegengesetzten Kräften muss gleiche Beachtung geschenkt werden, Dämonen und Götter müssen auf die gleiche Art berücksichtig werden. Alles was die Weltharmonie stören könnte wird nicht etwa beseitigt, sondern in Bahnen gelenkt die dem Gemeinschaftswohl förderlich sind. Das kommt zum Beispiel im Barong Tanz zum Ausdruck. Dieser Tanz symbolisiert den Kampf des Guten gegen das Böse. Der Kampf endet unentschieden. Barong (das Gute) existiert ewig und es wäre auch nicht gut wenn das Böse, verkörpert durch die Hexe Rangda, besiegt würde. | |