Der Drautalweg beginnt auf österreichischem Gebiet in Sillian und endet in Lavamünd. Er kann sowohl nach Italien (bis Meran) als auch nach Slovenien (bis Marburg) verlängert werden.Bis auf die etwas mühsame Strecke von Völkermarkt bis Lavamünd ist der Drauweg sehr angenehm zu fahren. Die Beschilderung ist auf der ganzen Strecke sehr gut.

1. Tag:: Mit dem Auto bis Sillian, auf italienischer Seite bis nach Innichen, zurück nach Sillian, über Thal, Amlach, Lienz nach Nickolsdorf. 70 km

2. Tag: Weiter über Oberdrauburg, Dellach, Amlach, Bruggern nach Lind. Durch eine wunderschöne Landschaft weiter nach Sachsenburg, Möllbrücke, Rosenheim, Baldramsdorf, Spital, Paternion nach Feistritz. Bessere Übernachtungsmöglichkeit in Pobersbach (direkt am Radweg) 88 km

3. Tag: Über Pobersbach, Kellerberg, Gummern, Villach, nach Rosegg. Hier beginnt einer der schönsten Wegabschnitte, das Rosental. Über Längdorf, Feistritz, Maria Ellend, Suetschach, Kappel nach Ferlach. 74 km

4. Tag: Von Ferlach wieder zurück an den Radweg, über Glainach, Annabrücke, nach Seidendorf und Völkermarkt. Bis hierher geht der Weg durch eher eintönige Aulandschaften. Ab Völkermarkt kann man sich zwischen 2 Wegvarianten entscheiden. Entweder aüsserst mühsam durch den Wald, oder, auch nicht viel leichter, auf der Strasse. Wir wählen die Strasse auf der wir über Ruden nach Untermittendorf, über die Jauntalbrücke, über die St.Lucia Hängebrücke, Oberdorf, Neuhaus, Budlach nach Lavamünd gelangen. 67 km

5. Tag: Eigentlich ist der Radweg in Lavamünd zu Ende, da aber keine Bahnverbindung von Lavamünd besteht muss man ins Lavanttal, bis St. Paul, oder wenn man noch Zeit und Kondition hat, bis Wolfsberg. Züge nach Klagenfurt nehmen keine Räder mit und brauchen bis Wien ca. 11/2 Stunden länger. Daher nach Zeltweg, umsteigen nach Bruck und von dort nach Wien

Literatur: Esterbauer, Bikeline Drautalweg