Vom 11. bis zum13.Jhdt. errichteten die Burmesen am Ufer des Irrawadi ihre Hauptstadt Pagan, eine der herrlichsten Metropolen der damaligen Welt. Die Stadt wurde im 13. Jhdt. von den Mongolen unter Kublai Khan erobert. Die Mongolen, selbst Buddhisten, fügten den Tempeln keinen Schaden zu, doch konnten die späteren burmesischen Reiche den Aufwand zur Erhaltung der Bauwerke nicht leisten. Erst in der Gegenwart werden die Bauten mit erheblichen Mitteln wieder restauriert. Die Häuser und Paläste, damals aus Teakholz errichtet, sind nicht mehr vorhanden. Von den tausenden gemauerten Sakralbauten sind bis heute aber rund 2000 erhalten geblieben. Diese fantastischen Monumente stehen teilweise dichtgedrängt am Ufer des Irrawadi in einer steppenähnlichen, von wenigen Bäumen bewachsenen, Ebene. Die roten Ziegelbauten auf der rötlichen Erde sind sicher die grösste Touristenattraktion des Landes.

In der Umgebung der Tempel vermitteln Märkte und kleine Handwerksbetriebe einen Einblick in das burmesische Allttagsleben.