Die Shwedagon Pagode in Yangoon ist das Zentrum des burmesischen Buddhismus. Sie ist, im Gegensatz zu ihren thailändischen Gegenstücken, keinesfalls eine Touristenattraktion, sondern ein Ort echter Frömmigkeit. Buddhastatuen werden mit kühlem Wasser gewaschen, denn so wie man Buddha behandelt wird man selbst behandelt werden. Gruppen von Burmesen säubern den Boden des Tempels um Verdienste für ein zukünftiges Leben zu sammeln. Die Pagode selbst ist unermesslich wertvoll. Es wird gesagt, dass auf der zentralen Stupa mehr Gold liegt als in der Bank von England. Sicher ist, dass sich mehrere burmesische Herrscher für diese Pracht mehrmals in Gold aufwiegen liessen.Die völlig mit Gold bedeckte Stupa hat an der Basis einen Umfang von 430m. An der Spitze glänzt eine Mit 4000 Diamanten besetzte Goldkugel mit einem Durchmesser von 25cm. Sie trägt eien riesigen Smaragd. Die Wetterfahne darunter ist ebenfalls mit mehreren tausend Edelsteinen besetzt. Die Basis der Stupa ist ein Achteck, dass an jeder Seite von 8 kleinen Stupas flankiert wird. Der Legende nach befinden sich in derStupa 8 Haare Buddhas. Darüber wurde je eine steinerne, eine marmorne, eine eiserne, eine bleierne, eine kupferne, eine silberne und zum Schluss eine goldene Pagode errichtet.Wie oft letztere vergrössert oder verändert wurde weiss niemand mit Sicherheit.Die Shwedagon Pagode zählt zu den grössten Sehenswürdigkeiten der Welt